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Weshalb die Steuerung wichtiger ist als die Technik

Ein System ist nur so gut wie sein Zugang. Was niemand versteht, wird nicht genutzt. Für die Planung hat das Folgen, die weit vor der Inbetriebnahme beginnen.

Showtronic Solutions AG
4 / F30

Weshalb die Steuerung wichtiger ist als die Technik

Ein System ist nur so gut wie sein Zugang. Was niemand versteht, wird nicht genutzt. Für die Planung hat das Folgen, die weit vor der Inbetriebnahme beginnen.

Sie kennen die Situation. Der Saal ist fertig, die Anlage ist abgenommen, alles funktioniert. Ein halbes Jahr später steht das Panel auf einer Einstellung, die irgendwann zufällig gepasst hat. Niemand traut sich mehr, etwas zu verändern. Und wenn der Bauherr sich beschwert, landet die Frage nicht beim Integrator, sondern bei Ihnen.

Das ist selten ein Technikproblem. Die Geräte tun, was sie sollen. Das Problem entsteht früher, nämlich in der Reihenfolge.

Die Reihenfolge ist das Problem

Der übliche Ablauf sieht so aus: Zuerst werden Geräte ausgewählt, dann wird die Anlage gebaut, und ganz am Schluss entsteht die Bedienung aus dem, was die Geräte hergeben. Die Oberfläche ist dann kein Entwurf, sondern ein Rest.

Wir drehen das um. Bevor ein Gerät ausgewählt wird, klären wir, wie der Raum genutzt wird und wie er bedient werden soll. Daraus entsteht ein Bedienkonzept mit einem sichtbaren Mockup, das der Bauherr abnimmt. Erst danach wird die Anlage dahinter geplant.

Für Sie hat das drei konkrete Folgen.

1. Sie bekommen verbindliche Angaben früher

Wer weiss, wie bedient wird, weiss auch, wo bedient wird. Bedienstellen, Bodentanks, Speisungen, Netzwerkdosen und Kabelwege stehen fest, bevor Ihre Ausschreibung rausgeht, nicht danach.

Die teuersten Änderungen in unserem Gewerk sind selten Geräte. Es sind Wände, die schon zu sind, und Leerrohre, die am falschen Ort liegen.

2. Die Schnittstelle wird einmal definiert, schriftlich

DALI, KNX, Netzwerk. Dort, wo unser Gewerk an Ihres anschliesst, entstehen die meisten Diskussionen auf der Baustelle, und zwar immer dann, wenn die Zuständigkeit erst vor Ort geklärt wird.

Wir legen fest, wer welche Adresse vergibt, wer welche Gruppe schaltet und wo die Übergabe liegt. Das steht in einem Dokument, nicht in einem Mailverlauf.

3. Ein Gewerk kann manchmal zwei ersetzen

Ein Beispiel aus einem Kulturzentrum im Raum Zürich. Gewünscht war eine flexible Beleuchtung für Konzerte, Modenschauen und Galas. Traversen im Raum waren ausgeschlossen, das Budget war knapp.

Statt eine Effektbeleuchtung zusätzlich zu planen, haben wir zuerst gefragt, was ohnehin schon budgetiert ist. Antwort: eine Grundbeleuchtung für 40'000 Franken, noch nicht ausgeführt. Daraus wurde ein Raster aus RGBW-Pendelleuchten, das beides leistet, Grundlicht und Effektlicht, gesteuert über eine Oberfläche, die auch ein Hauswart bedient.

Statt zweier Anlagen für 100'000 Franken eine für 60'000. Die Leuchten hat der Elektriker montiert wie jede andere Position auch. Was wegfiel, war nicht Ihr Gewerk, sondern eine zweite Installation daneben.

Was wir nicht tun

Das ist uns wichtiger als alles andere auf dieser Seite.

Wir übernehmen keine Elektroplanung. Wir schreiben keine Positionen in Ihrem Namen aus. Wir treten nicht zwischen Sie und den Bauherrn. Und wir planen kein Licht, wo bereits ein Lichtplaner arbeitet.

Was wir übernehmen, ist die Fachplanung von Audio, Video und Steuerung als eine Disziplin, herstellerneutral, mit belastbaren Kostenrahmen schon in der Konzeptphase. Also genau der Teil, der sonst zwischen den Gewerken liegen bleibt und irgendwann bei demjenigen landet, der zuletzt widerspricht.

Bei mehreren Standorten skaliert das

In Laax betreibt die Weisse Arena dreizehn Gastrobetriebe, von der Hütte auf dem Berg bis zum Restaurant an der Piazza. Früher dreizehn Anlagen, dreizehn Bedienlogiken, dreizehn Servicefälle.

Heute läuft der Signaltransport über das bestehende Netz des Gebiets, auf einen zentralen Kern im Tal. Sieben Betriebe sind umgestellt, die weiteren folgen. Jeder Standort hat seine eigene Oberfläche, alle sprechen dieselbe Sprache. Wer Filialen oder Liegenschaften in Serie plant, plant so nur einmal.

Kommen Sie an unseren Stand

Wir sind an der ineltec in Zürich, am 9. und 10. September, in Halle 4 am Stand F30.

Bringen Sie einen Grundriss mit, an dem Sie gerade sitzen. Wir schauen ihn zusammen an und sagen Ihnen, wo aus unserer Sicht die Steuerung hingehört und was das für Ihre Leerrohre bedeutet.

Und wenn Sie es lieber vorher wissen wollen: Rufen Sie an.

Ihre Kontaktperson

Morris Calore

Morris Calore

CEO

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